Impressum



Zur Mitte des 19.Jahrhunderts ließ sich die Textilindustrie an der Aach nieder. Die Betriebe waren auf regelmäßige Wasserzufuhr angewiesen.

Bei Niedrigwasser stellten die Betriebe jedoch fest, dass die Schüttung der Aach stark abnahm. Man erkannte als Grund dafür die Dichtungsarbeiten am Flussbett der Donau.

Aufgrund eines Verbotes des Bezirksamts Engen durfte daraufhin das Bett der Donau nicht mehr abgedichtet werden.
20 Stunden später schmeckte das Quellwasser der Aach salzig!

 

Dieses Verbot hatte keinen wasserwirtschaftlichen sondern lediglich politischen Sinn, da die Aach zu Baden, die Donau jedoch zu Württemberg gehörte.

Folge dieses Verbots war die vollständige Versickerung der Donau im Jahr 1874.

Seit diesem Jahr versickert die Donau jährlich zwischen 150 und 200 Tagen vollständig.

Die durchschnittliche Vollversickerung nimmt dabei zu, dieses liegt jedoch auch an dem Verfall künstlich angelegter Abdichtungssysteme im Donauflussbett.

20