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Der Aachtopf ist die Quelle mit der größten Wasserschüttung in Deutschland.

Den Weg des Donauwassers von den Versickerungsstellen bei Möhringen und Fridingen bis zum Aachtopf hat man bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch Färbeversuche nachweisen können. Hierbei stellte man fest, dass die Fließgeschwindigkeit abhängig von der Aachschüttung recht hoch ist.
Diese lässt darauf schließen, dass die Verbindung zwischen Donau und Aachtopf nicht nur durch kleinen Spalten und Klüften besteht, sondern auch unterirdische Wasserläufe besitzt.
  

20 Stunden später schmecks Quellwasser der Aach salzig!

 

Laut Stadtchronik erbrachte der Geologe Adolf Knop 1877 von der Technischen Hochschule Karlsruhe erstmals den Beweis, dass das versickerte Wasser im Aachtopf wieder erscheint. Er konnte den "unterirdischen Fluchtweg“ der Donau beweisen:

Er ließ verschiedene Substanzen versickern, die nach ca. 60 Stunden am Aachtopf nachgewiesen werden konnten. Er benutze 10 Kilogramm Natriumfluorescein, 20 Tonnen Salz und 1200 Kilogramm Schieferöl.

Das Wasser leuchtet grün und schmeckte salzig.